FlorianK’s HiFi Gang

Mein „Werdegang“ bzw meine Interessen im Bereich des Musik-Hörens, sind heute fast ausschließlich im Mehrkanal Bereich zu finden. Mir macht es einfach mehr Spaß, zur gehörten Musik einen Künstler oder eine Gruppe auch zu sehen.

Angefangen hat mein Interesse jedoch in den Anfang 70 Jahre. Da wurden alle Radios und Fernseher auseinander genommen und zu neuen Boxen zusammen gebaut. Aufnahmetechnisch war ich bereits früh mit einem Philips Tonbandgerät ausgerüstet. Allerdings noch Mono. Es folgten dann nach und nach wirkliche HiFi Komponenten. Dual Stereo Verstärker CV mit Magnat Sonobull Boxen. Im Laufe der Jahre wechselten die Geräte. Plattenspieler von Techniks und Dual. Verstärker von Hitachi, Dual,Techniks . Lautsprecher baute ich bereits sehr früh nach. isophon, Heco, Visaton, Monacor, Focal, Fostex, EV, und viele viele mehr.

In der Schreinerlehre baute ich mir dann meine ersten wirklich guten Lautsprecher zusammen. Bassteil vom Klipschorn -komplett alle Einzelteile von Hand gefertigt. Die Chassis waren aus dem Haus Fostex und ACR. Diese Lautsprecher betreibe ich heute noch – nur im Laufe der Zeit umgebaut auf Aktiv Technik.

meine ersten Boxen als Eigenbau:

Peerless HT und Bass ….glaube das war ein Visaton.

Danach kamen die Eckhörner nach Klipsch -jedoch mit einer Fostex Bestückung im MT u. HT Bereich.

Heute höre fast nur ausschließlich Mehrkanal mit einer 5.1 oder 7.1 Anlage. Diese Anlage wird mit einem Raumkorrekturprogramm Dirac entzerrt und optimal angepasst.

 

The´O

Hallo zusammen,

zu jetzigen Zeitpunkt bin ich fast 56 Jahre. Solange ich mich ernsthaft zurückerinnern kann, gilt meine Liebe der Musik. Mit 12 Jahren begann ich in einer Band zu spielen oder sagen wir lieber, Krach zu machen. Mit der Zeit kamen sogar anhörbare Dinge dabei heraus. Richtig weitergebracht hat mich seinerzeit der Schlagzeugunterricht bei einem renommierten Jazzschlagzeuger, obwohl ich mich eher für einen „Rocker“ hielt.

Als ich 15 war kam dann eins zum anderen. Bei einem Freund hörte ich eine wirklich gute HiFi-Box, seiner Zeit mit den auch heute noch bekannten Chassis von Isophon ausgestattet, die meine geliebte Musik sauber wiedergeben konnten. Diverse Versuche mit gekauften Billigboxen, als Auszubildender war die Kohle immer knapp, führten so gar nicht zum Ziel. Der Lautsprecher eines Freundes gefiel mir so gut, dass ich den auch haben musste. Als ich dann hörte dass mein Kumpel den selber gebaut hatte, war es um mich geschehen. So fing sie an, meine „Karriere“ im HiFi-Selbstbau. Diese führte mich über viele Erzeugnisse für Kumpels, über einen kleinen HiFi-Laden in Kölns Südstadt zum eigenen Online Magazin für HiFi-Selbstbau.

Was mich besonders prägte.

LAUTSPRECHER

Eine Box nach der anderen folgte und bald hatte ich alle meine Kumpels mit Selbstbaulautsprechern ausgestattet. Mit der Zeit wurden meine Ansprüche an die Wiedergabe immer höher und so landete ich zwangsläufig bei der englischen Marke KEF, die in den 80ern ihre Chassis in den DIY-Baumarkt warf und damit einen neuen Qualitätsstandard setzte. Legendäre Chassis wir ein KEF B300, KEF B200B, KEF B139, KEF110A oder T27, T33 oder T52 waren meine angesagten Lieblinge. Zu dieser Zeit hatte ich immer gleich mehrere Lautsprecher zu Hause.

1) KEF CS1

2) KEF CS1a

3) KEF CS3

4) KEF CS5

5) KEF CS7

6) KEF Largo, Chassis-Satz der KEF CS9 

Einige Von diesen Lautsprechern (CS1, CS3, CS7, LARGO) befinden sich heute noch in meinem Besitz und wenn man diese Lautsprecher heute hört, muss man sich fragen was sich in den letzten 30 Jahren in diesem Bereich getan hat. Vielleicht liegt das daran das KEF seinerzeit für den DIY Bereich nichts Neues gebastelt hat, sondern ihre renommierten und sehr ausgereiften Fertiglautsprecher den Selbstbauern anbot.

So ist eine KEF CS1/CS1a nichts anderes als ein Modell 101 aus der „Referenzseries“ von KEF. Die CS3 ist ein Modell 103 oder später die Reference 103.2, die CS5 ein Modell 104/104AB und die CS7 einer KEF Cantata. Die CS9 ging wohl aus dem Modell 105 hervor und war Vorlage zur KEF Largo, einer Gemeinschaftsarbeit von Elektor und KEF. Zu einem späteren Zeitpunkt gehe ich noch etwas mehr darauf ein warum ich diese Zeit hier so differenziert aufzähle.

Zwischenzeitlich versuchte ich mich natürlich auch an großen Hörnern wie den wohl bekanntesten „Schmacks“ oder dem „Klason und Strange„. Letzteres führt mich auch heute immer noch in Versuchung weil es sich recht unauffällig in eine Wohn-Wand integrieren lässt.

ELEKTRONIK

Angefangen hat alles mit einem Receiver der Marke Telefunken vom Otto-Versand. Recht schnell jedoch war klar dass dieses Gerät auf Dauer nicht meine Ansprüche erfüllen konnte. Ja, ja….“und bist Du mal ganz unten, dann kaufst du nur noch Telefunken“…… Bei mir war es der Beginn des schönen Hobies.

Ich habe mich im Laufe der Zeit mit Elektronik von Yamaha (C60 + M60) Benytone (X-Calibre MC-4000 + MX-4000) und Mitsibishi (DA-P30 + DA-A30) beschäftigt. Speziell die Benytone Geräte gehörten zur Klasse „wunderschön“. Außer diesen Geräten, gab es da noch die echten High-End Boliden, Sony TA-N7. Wie sich das für einen echten HiFi-Freak gehört, hatte ich die jeweiligen Endstufen natürlich immer zweimal, man gönnt sich ja sonst nichts. Das aus heutiger Sicht schöne an der Sache ist, die zwei Mitsubishi DA-A30 und die beiden Sony TA-N7 besitze ich noch.

Leider sind die beiden Sony´s defekt. Ich hatte sie mal einem guten Freund verkauft, der sich eingebildet hat man müsse dort vergoldete Chinchbuchsen einlöten. Dabei hat er sich dann gehimmelt und ich habe sie viel später für kleines Geld zurückgekauft. Wenn also jemand einen Tipp hat wer mir die Dinger reparieren kann, wäre ich sehr dankbar.

Die letzte Station meiner elektronischen Reise führte mich zu Mission mit der Cyrus Reihe. Mittlerweile doch ziemlich älter geworden, kam es mir nicht mehr so drauf an das die Elektronik auch FETT aussieht, mehr als gut klingen sollte sie nicht. Mission hatte mit der Cyrus Serie genau das Richtige für mich. Ich probierte es zunächst mit dem Vollverstärker Cyrus III, mit „schlappen“ 2 x 50 Watt Ausgangsleistung. Klanglich war das mal eine andere Hausnummer als die Yamaha, Mitsubishi oder Sony Elektronik. Das Klangbild war unglaublich aufgeräumt und räumlich platziert.

Es war aber auch schnell klar dass die 50 Watt meine KEF CS7 nicht wirklich antreiben konnten und so musste noch eine zusätzlich Endstufe her. KEF hatte glücklicherweise serienmäßig in der Weiche der CS7 eine Trennung für den Tiefton- und den Mittel-Hochtonbereich, da stand dem Antrieb mit  getrennten Verstärkern nichts mehr im Wege. Das brachte nochmals mehr Ruhe ins Klangbild und es bleib auch bei hohen Lautstärken sauberer. Klar, denn wenn die Tieftonendstufe in den Brechreiz-Modus kommt, ist der Amp für Mittel- und Hochtöner noch im Chill-Modus. Das Ohr dank es.

Aber man wäre ja kein Freak, wenn man sich hier schon hätte zufrieden gegeben. Also musste noch ein externes Netzteil für den Vollverstärker her, das berühmte PSX-R. Im Gespräch mit einem in Köln ansässigen Mission Spezialisten (Clockwork Audio), stellte sich heraus, das man das PSX-R wohl besser an den Vollverstärker anschließt, diese Kombi wohl für den Bass nimmt und die reine Endstufe für den Mittel- Hochtonbereich.

Die reine Endstufe, ohne Preamp ohne Eingangsübertrager ohne alles, reine Verstärkung für den Mitteltöner, das war der Tipp der es gebracht hat. Sauberkeit, Ruhe, Ausstrahlung, Bühne in Breite und Tiefe gewannen ungemein von dieser Maßnahme. Jetzt war ich am Ziel meiner klanglichen Vorstellung. Die Mission Elektronik und die KEF CS7 harmonierten perfekt, mehr brauchte ich nicht.

 

Die Quelle

Ursprünglich komme ich ja von der Schallplatte. Eine Zeit in der man noch nicht mal wusste das der CD-Player erfunden werden würde. Und dann war es soweit, der erste CD Player erschien, der kommerziell erhältliche Sony CDP-101. Das Staunen war groß und die Ungläubigkeit das das funktionieren konnte noch größer. Warum sollte man auch ein Audio Signal zerlegen um es später wieder zusammen zu setzen, das konnte ja nicht gut sein. Nicht viel später erschien der Phillips CD-100, Sony und Phillips waren irgendwie da etwas verbandelt, wiederum etwas später der Marantz CD73. Ja wenn Marantz, damals einer der Top-Marken, so ein Teil baut, dann muss das ja was sein.

Damals wie heute gibt es diese umtriebigen Geister, die immer wenn etwas Neues erscheint sofort losrennen und das „alte“ Gerät dann loswerden wollen. Das war meine Stunde, ein gebrauchter Marantz CD73 gehörte mir…..hätte ich den mal bloß behalten, der wäre heute echt etwas wert.

Und so gewöhnte man sich langsam an die CD, anfangs kam sie einem steril und kalt vor. Je länger man damit hörte erlebte man jedoch den Effekt dass einem die Platte plötzlich mumpfig erschien. Das fehlende Knistern und Knacken vermisste man plötzlich nicht mehr und es kam wie es kommen musste und auch kam. Der Siegeszug der CD war nicht aufzuhalten.

Die LP Sammlung stagnierte und die CD Sammlung wuchs langsam heran. Dumm nur, so manche lieb gewonnene Platte gab es nicht auf CD. Schön jedoch, zu dieser Zeit spielte man häufig die vorhandenen Mastertapes auf CD und gut war. Bei einer guten Aufnahme war das denn auch ein Erlebnis. Heutzutage werden ziemlich viele Überspielungen durch Remastering, von irgendwelchen sich als Gott fühlenden tauben Nichtskönner verschlimmbessert bis total versaut…….arrrgg. Wer´s nicht glaubt, ich habe reichliche Beispiele dafür.

Zu meiner Mission-Analage kam dann also etwas dazu was unbedingt dazu gehörte, der Mission CD-Toplader DAD7. Damit hörte ich lange, lange Zeit vollkommen in Einklang mit mir selber Musik.

Um mir meine Lieblingsmusik zusammenstellen zu können hatte ich mir zu dieser Anlage noch einen Mini-Disc Spieler von Sony zugelegt der auch, trotz der nicht „State Of The Art“ Sampelraten und Kompression sehr gut klang. Auch dieses Teil habe ich heute noch und auch heute noch kann man an dem Klang eigentlich nichts aussetzen.

Wenn ich diese Anlage aus KEF CS7 und den Mission Modulen heute anschließe, frage ich mich schon was ist eigentlich die letzten 30 Jahre passiert.

 

DAS VORLÄUFIGE ENDE

2002 schloss ich mich dann mit einem Partner zusammen und gründete die Firma Icy-Medien GmbH, ein Vertrieb für HiFi-Geräte aus Schweden, Herausgeber des Online-Magazins HiFi-Selbstbau und Hersteller von MindAudio Lautsprechern und Elektronik. Im HiFi-Selbstbau Magazin sind wir auf die Thematik warum KEF Lautsprecher auch heute noch mit modernen Konstruktionen mithalten können ausführlich eingegangen. Unter dem Thema „von Vorbildern lernen“ haben wir die KEF CS7 ausführlich dokumentiert und unsere Ergebnisse mit den Originaldaten von KEF verglichen.

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Daraus ergaben sich sehr wichtige Erkenntnisse die in unsere späteren Lautsprecher-Konstruktionen eingeflossen sind. Wir hatten uns unter anderem auch das Ziel gesetzt einen Lautsprecher wie die KEF Largo mit modernen Mitteln nachzubilden.

Dabei herausgekommen ist die LAL, eine moderne Konstruktion mit Dayton Chassis aus der Referezserie. Dieser Lautsprecher macht alles das was moderne Lautsprecher können müssen ohne jemals lästig oder auffällig zu werden. Eine Konstruktion mit stabilem Langzeit-Charakter.

Seit diesen Zeiten ist mein privates Engagement in Sachen HiFi ziemlich auf null gesunken….  ganz auf null??  Nein…einmal im Monat treffe ich mich mit diesem herrlich bekloppten AudioClub um Pizza zu essen, dummschwafeln und ganz nebenbei auch etwas Musik zu hören 😉

Sollte ich dann irgendwann in Rente gehen und mich aus der Öffentlichkeit zurückziehen, sprich das Magazin Magazin sein lassen und MindAudio mit etwas Glück gewinnbringend verkaufen, dann werde ich sicher wieder im privaten Bereich meine Anlage aufstellen. Allerdings, dann wird es ganz abgefahren werden. Denn dann werde ich all die Dinge tun die laut landläufiger Meinung iiiiipfui sind. Dann wird es nur noch unvernünftige Lautsprecher geben, es wird sich um keinerlei Meinung mehr aus den immer alles besser wissenden Foren gekümmert, jegliche Meinung von Fachleuten und selbsternannten Fachleuten wird ignoriert und….ach was…egal.

Das Ganze nennt sich dann ExDreamAudio und wird eine Sammlung all der angestauten Ideen die nicht sein konnten weil sie nicht sein durften, weil man keine unvernünftigen Dinge tut..

Bis dahin

🙂 Theo

Diskus_GL

Joachim Liepold, alias Diskus_GL

…und warum Diskus_GL – Ich besitze zwei Manger Diskus Boxen und wohne in Bergisch Gladbach (KFZ-Kennzeichen: GL)… that´s it.

DIY mache ich schon seit den 1970er… mal mehr mal weniger. Angefangen mit Pyramiden und KEF-Bestückung und bis heute mit Manger Diskus und selbstgebauten Tieftonboxen (mit HSB21 Chassis) – siehe Manger Diskus Optimierung

Dazwischen gabs die unterschiedlichsten Konstruktionen und Formen:

 

 

 

… und das ist nur eine Auswahl…

Meine Hifi-Entwicklung fing mit einem Saba 9100 Receiver, einem Dual Plattenspieler und passiven Sonostat 2-Wege-Bassreflex-Boxen an. Letztere wurden dann recht schnell durch selbstgebaute Pyramiden mit KEF B200/T27 ersetzt – der erste „Fortschritt“ meiner HiFi-Entwicklung.

Im Laufe der Jahre folgten diverse elektrische Gerätschaften, die mal länger, mal kürzer in Betrieb blieben (u. a. Phillips N4504 Tonband, Sony TC755A Tape Deck, Tandberg TCD310 Cassettendeck, Thorens TD160 Plattenspieler, Micro Seiki DD30 Plattenspieler, Projekt 6 Plattenspieler, Luxman L210 Verstärker, Sony TA-E2000ESD Sourround-Vorverstärker, Sony TA N 55 ESD Endstufe, Harman Kardon AVR5500,… und manches mehr).
Die Boxen meiner Anlage habe ich seit den o. a. KEF-Pyramieden allerdings immer selbstgebaut bzw. „modifiziert“. Über diverse große und kleine Mehrwege-Boxen – vornehmlich mit KEF-Systemen – landete ich 1995 bei Manger Schallwandlern (MSW), mit denen ich seitdem in verschiedenen FAST-Systemen und Gehäusevarianten höre.
Aktuell habe ich ein Paar Manger-Diskus, die ich modifiziert und um zwei Tieftonboxen ergänzt habe. Manger Diskus sind Boxen mit einer recht „futuristischen“ Form und mit je einem MSW vorne und hinten (Form und das Konzept sind akustisch bedingt und Josef Manger hat auch darauf ein Patent).

In den letzten Jahren habe ich den „Rest“ meiner Wohnzimmeranlage quasi um diese Diskus-Boxen herum optimiert und vor allem digitalisiert.

Die Musik meiner Wohnzimmeranlage kommt in digitaler Form von einem MacBook mit PureMusic (Player mit Upsampling auf 24bit/96kHz und 64bit digitaler Lautstärkeregelung) und DIRAC (Raumkorrektur-Programm).
Anschliessend geht das digitale Stereo-Signal über einen Lindemann DDC (USB auf SPDIF) in eine miniDSP nanoDIGI (DSP-Weiche; Trennungen bei 350Hz mit BW18db/Okt.), die das digitale Stereo-Signal in 6 digitale Kanäle auftrennt: 2 für die vorderen Diskus-MSWs, 2 für die hinteren Diskus-MSWs und 2 für die Tieftonboxen.

Die vorderen Diskus-MSWs werden dann über einen Metrum Musette NOS-DAC und einer Spectral Audio DMA200S Endstufe versorgt. Die hinteren Diskus-MSWs und die Tieftonboxen werden über zwei weitere DACs und jeweils eine HiFiAkademie-PowerAmp-Endstufe versorgt.
Bedient wird das ganze über ein iPad vom Sofa aus.

Die Netzstromversorgung geht über einen LAB12 Gordian power multifuctional distributor conditioner (Netzfilter/Conditioner) und einen MIT Z-Wave Filter (Trennung der Netze für die Class-D-Endstufen und die DACs).

Im Wohnzimmer habe ich auch etwas gegen Elektrosmog-Einwirkungen gemacht. Einige Glasscheiben, der WLAN-Router, Schaltnetzteile (von Lampen) sowie die Fussbodenheizung und die Stromleitungen sind mit entsprechenden Phonosophie-Aktivatoren „präpariert“. Dies brachte eine weitere Verbesserung des Musikhörens… (mehr dazu hier ).

Die Diskus-Boxen laufen z. Zt. als Dipole mit gewollten Reflexionen über hinter den Diskus aufgestellten Reflexionsflächen (Glasscheiben). Den Pegel der hinteren MSWs kann ich per Lautstärkeregler des zugehörigen DACs einstellen (…da der Reflexionseinfluss abhängig von der Gesamtlautstärke ist; zudem kann man auch mal ganz ohne Reflexionen hören, …je nachdem wie es gefällt).
Als Tieftonboxen kommen übrigens zwei 21“ (52cm Durchmesser) PA-Tieftöner in je 130Liter geschlossenem Gehäuse zum Einsatz (Membranfläche ist eben durch nichts zu ersetzten…).

Da das ganze schon etwas komplexer ist, hab ich mir auch mal die Struktur meiner Anlage aufgezeichnet:

Quasi als „Nebenanlage“ in einem anderen Raum, hab ich noch eine analoge Anlage mit einem Plattenspieler (Micro-Seiki DD30) und einem Akai GX201 Spulen-Tonbandgerät die über einen Toshiba SA504 Quadro-Receiver aus den 1970er und zwei selbstgebauten passive KEF-Pyramidenboxen (T27, B200, BD139) sowie – als Rear-Boxen – zwei Sonab OA14 betrieben werden.
An dieser Anlage „hängt“ manchmal aber auch ein MacBook, mit dem ich schon mal ein wenig experimentiere: Vitalizer-Effekte, Ambiophonic-Wiedergabe (RACE) oder HRT-Simulationen für Kopfhörer etc. (mit Software über das MacBook ja rel. einfach realisierbar. Teilweise überaus interessant und das hilft mir auch ein wenig beim Verstehen der Musikwahrnehmung).

Die Sonab OA14 habe ich mal günstig ersteigert – leider nicht mehr mit orginaler Bestückung im TT, aber dennoch ein guter „Rundumstrahler“… die hat unseren Gruppenmitgliedern so gut gefallen, das daraus das KOLa-Projekt wurde:KOLa

 

Mein HiFi-Interesse gilt allgemein der Musikreproduktion zu Hause über eine HiFi-Anlage – wobei in meinem Wohnzimmer auch ein Klavier steht, auf dem ich auch hin und wieder spiele (so als Hör-Referenz).
Da dies über die menschliche Hörwahrnehmung funktioniert, interessiert mich dieses Thema natürlich auch – es ist für mich die Basis um meine Anlage zielgerichtet zu optimieren.

Zu einigen Themen, die die HiFi-Wiedergabe und die menschliche Hörwahrnehmung betreffen, habe ich meine Erfahrungen und einige Gedanken in seaparten Artikeln im Bereich Angehört etwas ausführlicher ausgeführt

Joachim (Diskus_GL)